Grundsätze unserer Projektarbeit

Prinzipiell führen wir nur solche Projekte durch, die von Projektpartnern geleitet oder vermittelt werden, mit denen wir persönlichen Kontakt pflegen können. Dabei ist uns partnerschaftliche Beziehung wichtig, um von einander zu lernen und gemeinsam durch praktische, insbes. finanzielle Unterstützung Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Wir bevorzugen langfristige Projekte auf mehreren Kontinenten um uns selbst an den Herausforderungen der EINEN WELT zu beteiligen und dem "fernen Nächsten" zur Seite zu stehen. Dabei bieten wir Informationen über die Situation der Hilfsbedürftigen und fördern vor Ort insbesondere Initiativen, die in Randgruppen sozial-integrative Arbeit leisten.

Ihre Beteiligung - Voraussetzung für unsere Arbeit - Dank

Sie, verehrte Spenderinnen und Spender, haben unsere Arbeit erst ermöglicht. Vertrauensvoll haben Sie unsere Projektpläne unterstützt und so gemeinsam mit uns etwas an Freude, Hoffnung und Besserung der Lebensumstände der Benachteiligten und Bedürftigen bewirkt. Dafür DANKEN WIR sehr, "Vergelt's Gott!", rufen wir Ihnen zu.

Großer Dank gebührt der Kirchenmusik von St. Benedikt unter Leitung von Johannes Schachtner. Wiederholt wurden unsere Projekte bei "Advent in St. Benedikt" vorgestellt und konnten beachtliche Spenden bewirken. Bedeutende Gautinger Künstler gaben Benefizkonzerte zu Gunsten unserer verschiedenen Projekte. Heinrich Klug danken wir sehr für seine Benefizkonzerte im Rathaus bzw. die Spenden bei den Buchendorfer Adventskonzerten. Babette Haag und die Puppetplayers haben begeistert und erfreut, und unsere Projekte gefördert. Stockdorfer "Connections" verdankt das Burkina Faso Projekt wiederholte Zuwendungen bei Konzerten von Ingolf Turban, Florian Volkmann und Renate Zunke. Wir freuen uns und sind stolz darauf, sie an unserer Seite zu wissen.

Dies sind unsere aktuellen Projekte

Projekt Burkina Faso/ Westafrika

Projekt Burkina Faso / Westafrika

Schulen in Ouagadougou

Hope-Projekt der Agnes Kunze Society

HOPE Projekt / Nordindien

Agnes Kunze Society
Grundschule in einem Slum in Dehra Dun

Sr. Fides /Brasilien

Projekt Sr. Fides / Brasilien

Sozial- und Bildungsarbeit,
Bauprojekte in Embu Guaçu, São Paulo


Kampf gegen Blindheit in Ostafrika

Kampf gegen Blindheit / Ostafrika

Projektbetreuung:
Christoffel Blindenmission (CBM)


Abgeschlossene Projekte

Projekt Indios / Nordargentinien 1975 bis 2016

Projekt-Partner - Einsatz für Ureinwohner

Antonio Reiser

Schon lange bevor die Vereinten Nationen das Existenzrecht der indigenen Völker und ihr Recht auf die Erhaltung ihrer kulturellen Identität anerkannt hatten (2007), hat unser Projektpartner Antonio Reiser sich für die Guaraní Gemeinden eingesetzt, die in dem Dreiländereck Argentinien-Brasilien-Paraguay in den Urwäldern leben. Wir haben Antonio Reiser kennen gelernt, nachdem er in Argentinien wegen seines sozialen Engagements (damals noch röm.-kath. Priester!) bedroht und nach Deutschland geflohen war, zu Verwandten. Da kam er auch nach Gauting, wo er mit dem Ökumenischen Arbeitskreis für Entwicklungshilfe Kontakt bekam.

Antonio und Incendio 2007

Zurück in Argentinien setzte sich Antonio Reiser ein für die Guaranì, eines der bedrohten Völker, Angehörige der Mbyá-Ethnie. Als Minderheit sind sie weitgehend ausgegrenzt von der "weißen" Gesellschaft, viele fristen ein prekäres Leben am Rande der Städte. In Misiones gab es Gemeinden der Ureinwohner, jedoch ohne Existenzrechte. Sie sind Halbnomaden, traditionell nicht aggressiv, also ziehen sie, wenn bedroht, weiter auf der Suche "nach einem Land ohne Übel". Not und Elend, Krankheit und Hunger kennzeichneten ihr Leben. Ca. 3.500 Menschen lebten in ca. 50 Gemeinden, weit voneinander zerstreut, manche kaum erreichbar in unzugänglichen Gebieten.

Ende des Vereins "INAL cooperando"

Altersbedingt musste Antonio Reiser die Vereinsarbeit mit INAL cooperando 2016 beenden. Damit ist uns die Unterstützung für die Guaraní direkt nicht mehr möglich.

Abendschule für Mädchen in Tamil Nadu/Südindien, 2012

Verein zur Förderung von Sozial-Projekten in Dalmiapuram, Trichy District, getragen von einem kath. Frauenkloster.

Einmaliger Zuschuss für die Beschaffung von Computer und Nähmaschinen.

Betreuung von Suchtkranken - auch Straßenkindern 1982 bis 2007

Projekt-Partner: Benedito Prezia; Sao Paulo/Brasilien

Nach Abschluss der Baumaßnahmen wurde unsere Unterstützung nicht mehr benötigt.