SCHWERPUNKT-PROJEKT 2010/11
Wasserprojekt in Kenia
Kampf gegen Blindheit durch Trachom

Trachom ist eine Infektionskrankheit der Augen, die unbehandelt zur Erblindung führt. Fliegen und unsauberes Wasser sind mit ursächlich für die Verbreitung dieser tropischen Krankheit. Sie kann mit Salbe oder Operation geheilt werden - wenn die Behandlung nicht zu spät kommt. Am besten wäre es, sie zu verhüten, was mit sauberem Wasser gut möglich wäre. Wassermangel aber ist ein sehr großes Problem in Kenia. Daher ist der Bau von Regenwassersammelanlagen eine Notwendigkeit - sowohl für die Ernährung als auch für Hygienemaßnahmen.

 

Hier will unser Projekt ansetzen. Sein Ziel ist es, in den ariden Distrikten Tharaka und Igembe an sieben Schulen mit ca. 6.000 Schülern

- Wassersammelanlagen zu finanzieren

- durch Kurse das Wissen in Hygiene und zur Prävention von
  Infektionskrankheiten zu verbreiten

Als Beispiel ein Foto von einem Projekt in der Nord-Provinz Kenias: Ein 2-Liter-Eimer hängt von einem Baum herab. In seinem Boden ist ein Loch,
aus dem das Wasser heraustropft. Die Schüler stellen sich hintereinander auf, um Gesicht und Hände zu waschen. So reichen 2 Liter des köstlichen Nass für 70 Kinder!!

Projektpartner
ist das Sozialwerk SPARK der kath. Diözese Meru, nordöstlich des Mt. Kenya gelegen. In einem festgelegten Kursprogramm sollen etwa 100 Personen geschult werden, zu denen neben den Schulleitungen Lehrer und Vertreter der Elternbeiräte gehören. Mit der Ausbildung von Multiplikatoren sowie von Schülerinnen und Schülern wird das Wissen um Hygiene und die Bedeutung des Wassers nachhaltig in den Gemeinden verankert. Das Wissen wird zudem durch die Gemeindehelfer von SPARK regelmäßig aufgefrischt, so dass mit einer langfristigen Wirkung der Projektmaßnahmen zu rechnen ist.

 

Positive Aspekte des Projekts:
Kostengünstige Herstellung von Regenwasser-Sammelanlagen (mit lokal vorhandenem Material): Foto von einem anderen Projekt: gemauertes Becken mit Dachrinnen von Gebäuden

- Beteiligung der Eltern am Bau durch Arbeitsleistung und Sachspenden

- Gewährleistung ganzjähriger Wasserversorgung auch in Trockenperioden

- Verbesserung der Hygienebedingungen durch regelmäßige Gesichtswäsche an
  den Schulen

- Multiplikatoren (Erwachsene und Schüler) geben ihre Erkenntnisse in den
  Gemeinden und Familien weiter.


Fachliche Betreuung des Projekts:
- Die Christoffel Blindenmission (CBM), unsere Fachorganisation, hat in
  Kenia ein Projektbüro und ist in der Planung, Überwachung, Abrechnung und
  Überprüfung tätig. Bei der Vorbereitung dieses Projektes hat sie die
  verschiedenen Institutionen "vor Ort" mit einbezogen: Regierung,
  Schulkomitees, Nichtregierungsorganisationen, Kirchengemeinden etc.

- Das Projekt entspricht den Vorschlägen der WHO zur Bekämpfung des
  Trachom.

- Es ist Teil des WHO-Programms "VISION 2020 - Das Recht auf
  Augenlicht"
, d.h. vermeidbare Blindheit soll bis 2020 beseitigt werden´.


Finanzierung: Gesamtkosten: 50.000 €
Ko-Finanzierung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat das FORUM EINE WELT GAUTING e.V. beantragt: 75 %, d.h. 37.500 €;

"Eigenleistung" von 12.500 € ist vom FORUM EINE WELT GAUTING e.V. zu erbringen.


Bitte helfen Sie mit:

 
    
             Spenden:   FORUM EINE WELT Gauting e.V.
                               VR Bank Gauting, Kto. 113930, BLZ 700 932 00
             Kennwort:  Kampf gegen Blindheit
 

 
 

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